AICompany AI Lab

Projektübersicht · vollständig synthetische Simulation

COMPANY AI LAB

Ein realistisches Testlabor, um Unternehmensprozesse zu analysieren, zu automatisieren und den tatsächlichen Nutzen von KI messbar zu machen.

Wir simulieren den technischen Service eines fiktiven Maschinenbauunternehmens, bilden zunächst den bestehenden manuellen Prozess realistisch ab und optimieren ihn anschließend schrittweise.

4 / 24Pilotfälle vorhanden; 20 noch nicht erstellt
17synthetische Fachdokumente
2XLSX-Arbeitsmappen
0Baseline-Messwerte – bewusst noch keine

Vom Bauplan zum Vorher/Nachher-Vergleich

abgeschlossen aktuelles Gate nicht begonnen
Konzeptabgeschlossen
Unternehmen & Prozessabgeschlossen
04Pilotdaten4 fertig · Gate offen
VMnicht aufgebaut
Baselinenicht gemessen
AuditKonzept
Automatisierungnicht implementiert
KInicht implementiert
Vorher / Nachherspätere Auswertung

01 · Der fiktive Case

Ein Unternehmen, ein Prozess, eine klar begrenzte Simulation.

MusterPack schafft einen realistischen, aber vollständig synthetischen Rahmen. Die Demo ist kein Kundenprojekt und macht keine Aussage über typische Abläufe realer Maschinenbauunternehmen.

Fiktives Unternehmen

MusterPack Verpackungstechnik GmbH

B2B-Hersteller für kundenspezifisch konfigurierte Verpackungsmaschinen. Untersucht wird ausschließlich der technische Kundendienst für die Baureihe MPV-400.

ca. 80Beschäftigte
MPV-400Baureihe
8Personen im Service
Serviceorganisation
2Servicekoordinatoren
3technische Servicespezialisten
2Mitarbeitende Ersatzteillager
1Serviceleiter
Maschinenstillstand / technische Störung
Ersatzteilanfrage
Bedienung / Wartung
Serviceeinsatz / Garantie
Servicezeit: Montag–Freitag, 08:00–17:00 Uhr, Europe/Berlin. Kein Bereitschaftsdienst.

02 · Ausgangslage

Der heutige Referenzprozess ist bewusst manuell.

Eine Serviceanfrage wandert zwischen Postfach, Tabellen und Dateiablage. Jeder Schritt ist definiert, damit die spätere Baseline reproduzierbar gemessen werden kann.

Entschiedene manuelle Baseline
01

Eingang

  • Kunde sendet Anfrage
  • gemeinsames Servicepostfach
02

Triage

  • Servicekoordinator
  • Kunde & Maschine identifizieren
  • Excel / CSV prüfen
03

Recherche

  • Konfiguration, Garantie & Vertrag
  • Handbücher & historische Fälle
04

Entscheidung

  • Priorität bestimmen
  • fehlende Infos anfordern
  • Technik, Lager oder Leitung einbinden
  • Freigaben einholen
05

Abschluss

  • Antwort senden
  • servicefaelle.xlsx aktualisieren
  • Abschlussbericht ablegen

Warum dieser Prozess interessant ist

Viele Reibungspunkte – aber noch keine Messergebnisse.

HYPOTHESE

Viele manuelle Suchschritte

HYPOTHESE

Informationen auf mehrere Dateien verteilt

HYPOTHESE

Wiederholte Dateneingabe und mögliche Übertragungsfehler

HYPOTHESE

Fehlende oder widersprüchliche Angaben

HYPOTHESE

Priorisierung und Eskalation müssen korrekt erfolgen

HYPOTHESE

Technisches Wissen muss in Dokumenten gefunden werden

HYPOTHESE

Garantie-, Kosten- und Sicherheitsfreigaben dürfen nicht fehlen

HYPOTHESE

Medienbrüche zwischen Mail, Tabellen und Dokumenten

HYPOTHESE

Mögliche Verzögerungen und Fehler

Simulationsannahmen: Diese Pain Points sind zu prüfende Hypothesen. Erst die manuelle Baseline darf zeigen, welche Effekte im definierten Demoaufbau tatsächlich auftreten.

03 · Unser Testlabor

Der Bauplan und der Prüfdatensatz stehen bereits.

Das Repository bündelt Wissen, Daten, Dokumente und Qualitätssicherung. Laufzeitumgebung und Prozessautomatisierung gehören bewusst noch nicht dazu.

01 / WISSEN

Unternehmenswissen

  • Unternehmensszenario
  • Rollen & Geschäftsregeln
  • manueller Referenzprozess
  • Prioritäten P1–P4
  • Eskalations-, Status- & Freigabemodell
02 / DATEN

Synthetische Stammdaten

  • Kunden & Kontakte
  • Maschinen, Konfigurationen & Module
  • Verträge & Garantien
  • Ersatzteile & Kompatibilität
  • historische Fälle
03 / DOKUMENTE

Arbeitsmaterial

  • 17 Fachdokumente
  • Konfigurationsblätter
  • Anleitungen & Fehlercodekatalog
  • Teile-, Vertrags- & Garantieauszüge
  • zwei XLSX-Arbeitsmappen
04 / TESTFÄLLE

Kontrollierte Fälle

  • RF-001 bis RF-004
  • vollständige Eingabepakete
  • geskriptete Ereignisse
  • getrennte Goldstandards
  • 20 weitere noch nicht erstellt
05 / QUALITÄT

Reproduzierbare Prüfung

  • Daten- & Fallschema
  • Validator
  • Prüfsummen
  • Artefaktmanifest
  • deterministische Python-/JavaScript-Generatoren
Bereits real im Repository

Versionierte Regeln, synthetische Artefakte, Generatoren und Prüfnachweise bilden eine reproduzierbare Wissens- und Datenbasis.

Noch nicht realisiert: Demo-VM, Mailumgebung, Anwendungen, laufende Workflows, Automatisierung und KI-Komponenten.

04 · Aufbau eines Referenzfalls

Sichtbarer Eingang und versteckte Sollbearbeitung bleiben getrennt.

Diese Trennung verhindert, dass Mensch, Regelwerk oder KI die erwartete Lösung während eines Testdurchlaufs sehen.

RF-00X/
├─ input/
│  ├─ initial.eml
│  └─ attachments/
├─ scripted-events/
├─ 
│  └─ 
└─ review/
   └─ review-record.json
INPUT

Das sieht der Mitarbeiter oder später die Automatisierung: Eingangsmail und zugehörige Anhänge.

SCRIPTED EVENTS

Spätere Kundenantworten und zeitgesteuerte Ereignisse werden erst zum vorgesehenen Zeitpunkt zugestellt.

EXPECTED / GOLDSTANDARD

Die getrennte korrekte Sollbearbeitung für Klasse, Priorität, Pflichtfelder, Freigaben und Abschluss.

REVIEW

Dokumentiert, ob der Fall aus sichtbaren Daten eindeutig und regelkonform lösbar ist.

Blindprinzip: Der Goldstandard wird dem getesteten Menschen, Regelwerk oder KI-System nicht gezeigt und nicht als Wissensquelle indiziert.

05 · Die vier Pilotfälle

Vier Anfrageklassen. Vier Prioritäten. Vier unterschiedliche Prüfprobleme.

Die Karten zeigen nur Aufgabe und Prüfziel – nicht den vollständigen Goldstandard.

RF-001P1

Kritischer Störungs- und Sicherheitsfall

Anfrageklasse
Maschinenstillstand / technische Störung
Herausforderung
Fehlende Angaben, Sicherheitsbezug und problematischer Anhang
Prüft
Fristbeginn, Rückfrage, P1-Logik und Vier-Augen-Freigabe
RF-002P2

Ersatzteil mit Teilekonflikt

Anfrageklasse
Ersatzteilanfrage
Herausforderung
Inkompatible Teilenummer und alternative Passfähigkeit
Prüft
technische Prüfung, Kostenfreigabe und Kundenzustimmung
RF-003P4

Dokument- und Versionssuche

Anfrageklasse
Bedienung / Wartung
Herausforderung
Die passende freigegebene Dokumentversion finden
Prüft
belegte Standardantwort und regulären Informationsabschluss
RF-004P3

Fehlende Kundenantwort

Anfrageklasse
Serviceeinsatz / Garantie
Herausforderung
Pflichtangaben fehlen; Kunde reagiert nicht
Prüft
Rückfrage, Erinnerungen und administrativen Abschluss
Alle vier Pilotfälle wurden fachlich innerhalb der Simulation plausibilisiert. Das ist keine externe Branchenbestätigung. Die übrigen 20 geplanten Referenzfälle wurden noch nicht erstellt.

06 · Qualitätssicherung

Der Datensatz wurde nicht einfach ungeprüft generiert.

Automatische Kontrollen und getrennte Reviews haben konkrete fachliche und strukturelle Fehler sichtbar gemacht. Die Korrekturen wurden erneut geprüft.

Prüfpfad
01Autor erstellt Pilotfälle
02automatischer Validator
03getrennte Review-Session
04Fehler gefunden
05Autorenkorrektur
06erneutes Re-Review
074 Fälle plausibilisiert

07 · Was die VM später macht

Aus dem Bauplan wird eine benutzbare Unternehmenssimulation.

Die mögliche Umgebung ist fachlich umrissen, aber noch nicht implementiert. Toolauswahl, Betriebssystem und Komponenten sind vor der Umsetzung zu entscheiden.

Proxmox
MusterPack Demo-VMNoch nicht implementiert
Service-MailboxDateiablageExcel / CSVPDF-Dokumentesynthetische Unternehmensdatenvier Referenzfälle
Geplante praktische Phase
Das Repository ist heute Bauplan und Datensatz. Die VM wird daraus eine praktisch benutzbare Unternehmenssimulation machen.

08 · Geplanter praktischer Ablauf

Erst verstehen und messen. Dann gezielt verbessern.

Der Zyklus trennt Baseline, Audit, deterministische Automatisierung, KI und begrenzte Agentik. So bleibt sichtbar, welche Stufe welchen Effekt erzeugt.

Die gleichen Fälle werden für jede Ausbaustufe verwendet.
Unternehmen simulierenVM mit synthetischen Daten und Quellen
Referenzfall manuell bearbeitenentschiedenen Ist-Prozess durchspielen
Zeit, Fehler & Suchaufwand messenBaseline ohne erfundene Werte
AI & Automation AuditProzess und Potenziale strukturieren
Pain Points priorisierenNutzen, Aufwand und Risiko abwägen
Klassische Automatisierungdeterministische Schritte zuerst
KI-Unterstützung ergänzenfür unstrukturierte Informationen
Begrenzte Agentik prüfenspäter, eng begrenzt und freigegeben
Dieselben Fälle erneut durchführenvergleichbare Eingaben und Regeln
Vorher / Nachher vergleichenErgebnisse und Grenzen dokumentieren

09 · AI & Automation Audit

Vor der Lösung steht die strukturierte Diagnose.

Aus Prozessbeobachtung, Datenquellen, Interviews, Dokumenten und vorhandenen Systemen kann eine priorisierte Landkarte entstehen. Im Company AI Lab ist dieser Audit aktuell Konzept – noch keine praktische Leistung oder Implementierung.

Beispielhafte Audit-Fragen
Wo wird viel manuell gearbeitet?
Wo entstehen Medienbrüche?
Wo gibt es Rückstände oder häufige Fehler?
Wo werden Informationen mehrfach übertragen?
Welche Arbeit folgt klaren Regeln?
Wo hilft klassische Automatisierung?
Wo bringt KI zusätzlichen Nutzen?
Wo wäre KI unnötig oder riskant?

10 · Zielbild der Optimierung

Nicht alles wird mit KI gelöst.

Ein möglicher späterer Zielprozess kombiniert Regeln, Systemautomatisierung, KI-Assistenz und eine verpflichtende menschliche Freigabe für riskante oder haftungsrelevante Schritte.

Neue Service-Mail
automatische Extraktion
Kunde & Maschine erkennen
Geschäftsregeln prüfen
Dokumente & frühere Fälle suchen
fehlende Informationen erkennen
Antwort- oder Handlungsvorschlag
menschliche Freigabe
Workflow aktualisiert Systeme
Monitoring & Dokumentation
REGELN

Deterministisch entscheiden

Pflichtfelder, Formate, Statusübergänge, Prioritätsmerkmale und Freigabepflichten zuverlässig prüfen.

AUTOMATISIERUNG

Systemschritte ausführen

Vorgänge anlegen, Daten übertragen, Fristen überwachen und freigegebene Abläufe synchronisieren.

KI

Unstrukturiertes erschließen

E-Mails und Anhänge klassifizieren, Informationen extrahieren, Wissen suchen und Entwürfe vorbereiten.

AGENTIK · SPÄTER

Eng begrenzte Aktionen

Nur mit erlaubten Werkzeugen, Limits, Audit-Trail, Abbruchbedingungen und menschlicher Freigabe.

11 · Was wir am Ende zeigen wollen

Keine Agenten-Show. Ein nachvollziehbarer Verbesserungsnachweis.

Wir wollen nicht zeigen
„Ein KI-Agent kann irgendwie einen Servicefall bearbeiten.“
Wir wollen zeigen
„Ein konkret definierter Unternehmensprozess kann auf Basis identischer Testfälle nachvollziehbar analysiert, verbessert und gemessen werden.“
BearbeitungszeitZeit bis zur ersten ReaktionSuchaufwandSystemwechselnotwendige RückfragenFehlerratemenschliche Korrekturenautomatisch vorbereitete Fälle
Keine Zahlen vor der Messung: Für diese Kennzahlen existieren derzeit keine Baseline-Werte und keine positiven Zielbehauptungen.

12 · Aktueller Stand & nächster Schritt

Der rote Faden bleibt sequenziell.

Das aktuelle Pilot-Gate wird nicht übersprungen. Erst nach der dokumentierten Entscheidung kann der Datensatz ausgebaut und die praktische Umgebung vorbereitet werden.

HEUTE

Vier vollständige Pilotfälle vorhanden.
RF-001 bis RF-004 sind fachlich innerhalb der Simulation plausibilisiert.

OFFENES GATE

Menschliche Ausbauentscheidung.
Die übrigen 20 Referenzfälle sind noch nicht erstellt und bleiben bis zur Freigabe gesperrt.

NÄCHSTE PRAKTISCHE PHASE

MusterPack-Demo-VM konzipieren und auf Proxmox aufbauen.
Erst nach geklärten technischen Entscheidungen und innerhalb der Sicherheitsgrenzen.

DANACH / SPÄTER

Manuellen Prozess durchführen und Baseline messen.
Danach: Audit → Automatisierung → KI → Agentik → Vorher/Nachher.